Home Haus und Garten Die Sperrung des Coronavirus in Deutschland steht unmittelbar bevor, wenn die Menschen nicht an sozialen Aktivitäten teilnehmen

Die Sperrung des Coronavirus in Deutschland steht unmittelbar bevor, wenn die Menschen nicht an sozialen Aktivitäten teilnehmen

by admin

Der Samstag ist ein wichtiger Tag, an dem die Beamten darum kämpfen, ob die Nation gesperrt werden soll. Die Regierung wird das Verhalten der Menschen genau überwachen, um festzustellen, ob sie die in dieser Woche umgesetzten Maßnahmen ernst nehmen.

Die Entscheidung, ob Deutschland vollständig gesperrt werden soll, hängt ganz vom Verhalten seiner Bürger ab, teilte das Bundeskanzleramt am Freitag mit.

Angela Merkels Stabschef Helge Braun bezeichnete den Samstag als einen entscheidenden Tag für die Entscheidung über mögliche Sperren aufgrund des Coronavirus.

„Wir werden uns an diesem Wochenende mit dem Verhalten der Menschen befassen“, sagte der CDU-Politiker gegenüber dem Spiegel. „Samstag ist ein entscheidender Tag, und das werden wir genau beobachten.“

Bundeskanzlerin Merkel will am Sonntagabend eine Telefonkonferenz mit Ministerpräsidenten abhalten. Dies wird wahrscheinlich die Frage einschließen, ob und wann Sperren verhängt werden sollten.

„Am Samstag treffen sich die Leute traditionell, weil sie den Tag frei haben“, sagte Braun.

„Leider ist dies außerhalb der Kernfamilie derzeit nicht möglich. Dies muss jetzt gestoppt werden. Wenn dies nicht geschieht, werden möglicherweise auch in den Bundesländern weitreichendere Maßnahmen beschlossen, obwohl wir dies tatsächlich wollen.“ vermeide das. “
Letzter Ausweg

Sie rechnen damit, dass „die Bevölkerung die Maßnahmen versteht und bereit ist, ihr soziales Leben einzuschränken. Wenn wir uns die Nachbarländer ansehen, die bereits Sperren verhängt haben, wird klar, dass dies eine enorme zusätzliche Belastung wäre.“

Der Leiter der Deutschen Ärztekammer, Klaus Reinhardt, hat dem Medienunternehmen Redaktions Netzwerk Deutschland (RND) mitgeteilt, dass die bisher von Bundeskanzlerin Merkel ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Ausbruchs ausreichen.

Einige Länder in ganz Europa sind vollständig gesperrt, aber Reinhardt sagt, dass in Deutschland die Schließung von Schulen, Bars und Restaurants sowie das Verbot großer religiöser Versammlungen der richtige Weg ist.

Er sagte gegenüber RND: „Es gibt keine Alternative zu den radikalen Maßnahmen der Bundesregierung. Wir müssen sicherstellen, dass die Infektionskurve so flach wie möglich ist.“

Reinhardt erkannte die Bedrohung für ältere Menschen, sagte aber auch, dass eine Ausstiegsstrategie für die derzeitigen Maßnahmen in Betracht gezogen werden muss: „Irgendwann müssen sie angepasst und reduziert werden. Aus zwei Gründen: Die Ängste und Sorgen würden die Menschen psychisch überwältigen. Andernfalls Das Wirtschaftsleben würde irgendwann zusammenbrechen.

Aus psychologischen Gründen sollte den Menschen daher mitgeteilt werden, dass die jetzt eingeleiteten Maßnahmen zeitlich begrenzt sind. Und wir müssen an Tag X denken, an dem die aktuellen Maßnahmen wie Schulschließungen enden. Wir müssen die kurze Zeit nutzen, die wir jetzt gekauft haben. “
Staatsoberhäupter stoßen zusammen

Der Ministerpräsident des deutschen Landes Sachsen, Michael Kretschmer, sieht die Möglichkeit einer Sperrung als letzten Ausweg. Er sagte der Lokalzeitung Sächsische Zeitung, dass niemand eine Sperrung wolle, da dies das Leben massiv einschränken würde. „Deshalb zählen wir auf die aktuellen Maßnahmen und prüfen, ob sie in den nächsten 14 Tagen die erhoffte Wirkung haben“, sagte Kretschmer.

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, hat gewarnt, dass Bund und Länder eine Sperrung verhängen werden, wenn die Bürger dem Aufruf, Abstand zu halten, nicht nachkommen. „Wenn wir uns nicht freiwillig verpflichten können, können wir solche Entscheidungen treffen“, sagte der CDU-Politiker gegenüber dem ARD-Fernsehen.

Freiburg, Leverkusen und Dortmund sind am Start

Die deutschen Städte Freiburg und Leverkusen haben eigene Sperrpläne angekündigt.

Das zweiwöchige Verbot von Freiburg tritt am Samstag in Kraft und verbietet Bürgern das Betreten öffentlicher Plätze wie Straßen, Plätze, öffentlicher Grünflächen und Parks. Menschen sollten ihr Zuhause nur für dringende Angelegenheiten verlassen, wie zum Beispiel Lebensmitteleinkauf, Arztbesuche, Unterstützung für hilfsbedürftige Personen sowie Reisen zur und von der Arbeit und die Unterbringung von Kindern in der Notfallversorgung. Menschen können alleine, zu zweit oder mit denen, die in ihrem eigenen Haushalt leben, draußen bleiben. Von allen anderen Personen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Leverkusen hat bereits ähnliche Maßnahmen umgesetzt, bei denen Menschen mit wenigen Ausnahmen nicht mehr im Freien zusammenkommen dürfen. Treffen von zwei oder mehr Personen unter freiem Himmel sind verboten, es sei denn, es handelt sich um wesentliche Aktivitäten.

Und in Dortmund dürfen sich jetzt nur noch Gruppen von maximal vier Personen unterhalten. Wenn soziale Aktivitäten diese Zahl überschreiten, werden Menschen bestraft. Ausnahmen werden für Familien gemacht.

 

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